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Acquavite d'Uva:
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Weißer Weinbrand, nicht zu verwechseln mit Aquavite
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Alkohol:
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»Berauschende«, wasserhelle, angenehm riechende, aber brennend schmeckende Basis aller Spirituosen, die zwischen 14 bis 56 Prozent enthalten. Erzeugung und Verarbeitung unterliegen staatlicher Kontrolle und sind hoch besteuert. Für Liköre, Bitter, Aquavit, Wodka u.ä. wird meist Monopolsprit verwendet, sonst auch andere trockene Spirituosen, zum Beispiel Whisky für Whiskylikör (siehe Destillation).
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Altersangabe
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Bei faßgelagerten Spirituosen gibt es Altersangaben, die von übergeordneten Instanzen wie dem B.N.I.C. (Bureau National Interprofessionnel du Cognac, ...Armagnac oder ...Calvados) überwacht werden. Dies wird jährlich fortgeschrieben und in ein »Kontenbuch» eingetragen. Nach sechs Jahren ohne Kontrolle. Bezeichnungen für in Eichenholzfässern eingetragenen Cognac:
2 Jahre: 3 Sterne, VS, Selection u.ä.
3 Jahre: 5 Sterne und mehr, Cuvee Superieure Grande Selection u.ä.
4 Jahre: VSOP (Very Superieure old pale), V.O., V.V.S., Reserve u.ä.
5 Jahre: VVSOP, alle Bezeichnungen mit dem Wort Reserve u.ä.
6 Jahre: Extra, XO, Napoleon u.ä.
Ähnlich ist dies bei Armagnac und Calvados. Die Angaben beziehen sich auf den jüngsten Anteil - und sei er noch so klein. Meist lagern Brände länger, und sie werden aus mehreren Jahrgängen gemischt. Reine Jahrgangsdestillate gibt es nur bei Armagnac.
Italienischer Brandy muß 12 Monate lagern und
spanischer Brandy de Jerez deklariert als Solera über 6, als Solera Reserva über 12 Monate und als Solera Gran Reserva über 3 Jahre.
Deutscher Weinbrand muß 6 Monate lagern, bei Angaben wie »alt«, »uralt« usw. mindestens 12 Monate.
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Amaretto:
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Italienischer Mandellikör mit langer Tradition.
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Angosturaa
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Starkbitter zum Mixen.
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Anisspirituos en:
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Pastis, Ouzo und Raki sind die bekannten klassischen, in den Mittelmeerländern weit verbreiteten Anisaperitifs. Meist mit stillem Wasser im Verhältnis 1:5 verdünnt, dann milchig/opalisierend.
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Aquavit:
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Kümmelbetonter Klarer auf Monopolspritbasis aus nordischen Ländern, manchmal gelblich durch Faßlagerung.
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Armagnac:
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Weindestillat aus Südfrankreich (Gascogne). Er wurde früher »erfunden» als der Cognac; stammt aus einem gesetzlich festgelegten Gebiet. Die Gesamtappellation Armagnac Controlee ist unterteilt in drei Untergebiete (Bas-Armagnac, Tenareze, Haut-Armagnac). Darf in jahrgängen- die bis ins vorige Jahrhundert reichen - verkauft werden. Armagnac wurde früher zweimal gebrannt, dann ging man zu einmaligem Brennen über (rustikalere Art).Jetzt ist parallel wieder die doppelte Destillation im Kommen.
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Arrak:
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Schon lange aus der Mode gekommenes Destillat aus Reis, Melasse u.a.
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Barack Paiinka:
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Ungarischer Aprikosengeist mit typischer Duftfülle (sprich: baratz).
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Bärwurz
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Wurzeldestillat aus dem Bayerischen Wald.
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Bitter/Halbbit ter:
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Destillat und Mazerat aus je nach Produkt unterschiedlich vielen Kräutern, Drogen, Samen, Wurzeln, Gewürzen, Blüten. Rekord hält die Chartreuse mit 150 Zutaten. Andere Firmen wie Underberg, machen ein Geheimnis um die Zusammensetzung. Die alkoholische Basis (mindestens 32 Volumenprozent) ist Monopolsprit; wirkt verdauungsfördernd.
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Bitter:
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Italienischer Begriff für meist intensiv rot gefärbte Aperitifs, die man mit Mineralwasser oder Orangensaft verdünnt vor dem Essen genießt. Prototyp ist Campari, der auf Grund seines Welterfolges viele Nachahmer gefunden hat.
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Boonekamp:
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Bitter mit aromatisch-scharfer Eigenart. Sehr gute Verdauungswirkung. Boonekamp - erfunden von einem Holländer namens Kamp - ist kein geschütztes Markenzeichen. Mindestens 40 Volumenprozent Alkohol.
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Brandy:
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Gebrannter Wein überwiegend aus Italien oder Spanien. In Spanien gibt es die Appellation Brandy de Jerez. Alle bedeutenden Sherry-Produzenten stellen Brandy her. Der bereits gebrannte Wein stammt aus La Mancha. Gute Brandy-Qualitäten werden wie Sherry im Solera-Verfahren hergestellt: Das Destillat wandert im Laufe mehrerer Jahre von oben nach unten durch Faßreihen, so daß sich jüngere mit älteren Bränden mischen. Generell ist Brandy milder und weicher als andere Weinbrände.
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Calvados:
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In Eichenholzfässern gelagertes Destillat aus französischem Apfelwein (Cidre) mit bis zu 10 Prozent Birnenwein (Poirè). Stammt aus einer Region in der Normandie. Die Spitzenqualität kommt aus der Appellation Pays d'Auge an der Atlantikküste, die von zehn weiteren Appellationen eingerahmt wird.
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Cogiiac:
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Bekanntester und weltweit am meisten verbreiteter gebrannter Wein. Stammt aus einer gesetzlich festgelegten Region (Charente) nördlich von Bordeaux mit sechs qualitativ unterschiedlichen Distrikten. Die besten sind Grande und Petite Champagne in der Nähe des Städtchens Cognac. Kompositionen aus den beiden Spitzengebieten nennt man Fine Champagne. Die Kraft und Eigenart des Cognacs stammen von den Kreideböden, in die die Rebstöcke der zu 98 Prozent angebauten Rebsorte Ugni Blanc tief hineinwachsen. Gebrannt werden die rauhen Weine im vorgeschriebenen zweimaligen Brennverfahren. Cognac ist eine Mischung verschiedener Lagen und Jahrgänge.
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Danziger Goldwasser:
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Wasserheller, würziger Likör mit Blattgoldeinlage.
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Destillation:
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Alkohol wird durch Verdampfung gewonnen. Destilliert werden leicht alkoholische Flüssigkeiten und Pulpen verschiedenster Arten, die den Endprodukten ihren Charakter geben. Grundsätzlich muß der vorhandener Zucker der Rohmaterialien (zum Beispiel Traubenmost, Apfelsaft, Birnenmaische) durch Gärung in Alkohol verwandelt werden. Bei Rohstoffen ohne Zucker wie Getreide oder Mais wird zuvor die Stärke durch Enzyme in Zucker verwandelt. Alkohol wird auf zwei Aren gewonnen:
1. Zweimaliges Brennen in kupfernen Brennblasen. Da Alkohol schon bei 78 Grad Celsius verdampft, fließt er nach der Abkühlung in Kühlschlangen als etwa 25prozentiges Destillat aus der Brennblase. Ein zweiter Brenngang ergibt ein hochprozentiges wasserklares Destillat ohne Fuselstoffe.
2. Brennen im kontinuierlichen Durchlauf durch große Brennkolonnen.
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Deutscher Weinbrand:
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Meist aus französischen Brennweinen oder Rohdestillaten in Deutschland fertiggestellter Brand. Beliebteste Spirituose mit 30 Prozent Marktanteil
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Enzian:
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Bayerischer Wurzelschnaps aus angebauten oder ausländischen gelben Enzianwurzeln.
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Fernet:.
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Italienischer Begriff für tiefdunklen medizinischen Bitter, der als Digestif getrunken wird. Erfunden von dem Arzt Dr. Fernet.
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Genever:
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Klarer Schnaps aus Holland mit dezenter Wacholdernote. Basis ist Kornbrand aus Gerste, Roggen und Mais. Die Bezeichnungen Oude (alter) und Jonge (junger) Genever geben keinen Hinweis auf das Alter. Für Oude wird Moutwijn verwendet, ein dreifach destillierter, wertvoller Kornbranntwein, der dem Destillat seinen Geschmack gibt.
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Gin:
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Klarer mit zarter Wacholdernote; ausschließlich zum Mixen verwendet. Englische Spezialität.
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Grappa:.
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Tresterdestillat aus Italien. Es gibt unzählige Sorten und Marken, die man nach Landschaften (Venetien, Friaul, Piemont) oder nach Rebsorten oder -mischungen (Moscato, Barolo, Amarone, Barbaresco, Prosecco, Dolcetto, Nebbiolo, Arneis, Picolit) und nach der Lagerdauer unterteilt. Grappa Riserva muß 12 Monate im Holzfaß gelagert worden sein und ist meist gelblich getönt.
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Hefebrannt:
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Feinaromatisches Destillat aus dem Hefeschlamm (Geläger, Trub, Drusen) der Weinherstellung, speziell in Süddeutschland und an der Mosel beliebt.
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Jahrgänge:
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Jahrgangsangaben sind nur bei Armagnac und selten bei Calvados üblich. Qualitätsentscheidend ist die Dauer des Lagers im Eichenholzfaß. Ein 1943er Armagnac ist nur dann 5Ojährig, wenn er auch so lange im Holzfaß lag. Wurde er schon 1946 abgefullt, bleibt er immer ein dreijähriger Armagnac. Bei Angaben wie »12 Jahre alter Whisky» wurde das Destillat so lange im Faß gereift.
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Klarer:
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Schwach aromatisierter, zuckerfreier, wasserklarer Schnaps.
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Korn:
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Lieblingsspirituose der Norddeutschen aus verschiedenen Getreidesorten destilliert. Alkohol mindestens 32 Volumenprozent. Edel-, Doppel-, Eiskorn u.a. hat 38 Volumenprozent.
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Kümmel:
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Branntwein mit deutlicher Kümmelnote.
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Likör:
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Zuckerhaltige, farbige Spirituosen der verschiedensten Geschmacksrichtungen. Die wichtigsten sind:
Fruchtsaft-, Fruchtaroma-, Kräuter-, Gewürz-, Bitter-, Kaffee-, Kokos-, Eier- und Sahneliköre.
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Malt Whisky:
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Krönung aller Whiskysorten und geschmackliche Basis des Blended Scotch Whisky. 100 Maltbrennereien in Schottland bringen geschmacklich unterschiedliche Destillate hervor, die 10 bis 12 Jahre in neuen und/oder alten Eichenholzfässern wie in gebrauchten Sherry- und Bourbonfässern gelagert werden. Selten werden mehrere Malt Whiskys zu einem Blend Malt verschnitten.
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Maraschino:.
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Kirschwasserlikör aus Italien und dem früheren Jugoslawien; speziell zum Aromatisieren von Süßspeisen geeignet.
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Marc:
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Die französische Variante der Tresterbrände (siehe dort). Es gibt einige Appellationen wie Marc de Champagne, Marc deAlsace oder Marc de Bourgogne. Aber noch weitere Unterteilungen sind möglich, zum Beispiel nach Weinbauorten wie Marc de Chambertin oder Marc de Montrachet.
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Marilienbran d:
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Österreichischer Aprikosengeist
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Monopolsprit :
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Die geschmacksneutrale Basis vieler Spirituosen, destilliert aus Getreide, Obst, Kartoffeln, Zuckerrübenmelasse und anderen zuckerhaltigen Rohstoffen.
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Obstgeist:
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Destillate aus Früchten und Beeren. Da der für eine Gärung notwendige Zuckergehalt zu gering ist, legt man die Früchte zunächst in Monopolsprit, der die Aromen herauszieht (Mazeration). Dieses Zwischenprodukt wird destilliert, und die Geschmacksstoffe gehen in den Brand über. Wichtigste Sorten:
Himbeere, Brombeere, Aprikose, Mirabelle, Heidelbeere, Holunder, Schlehe, Quitte.
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Obstler:
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Obstwasser aus Äpfeln und Birnen.
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Obstwasser:
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Destillat aus zuckerreichen Früchten und Beeren, die eingemaischt und vergoren werden. Der durch die Verwandlung des Zuckers entstehende Alkohol wird zweimal gebrannt und ergibt hocharomatische Brände. Wichtigste Sorten: Kirsch, Zwetschgen, genannt auch Pflaume, Quetsche, Pflümli, Zibarte (Wildpflaume), und vor allem Birne. Die Brände auf Steinobst-Basis weisen oft ein zartes Bittermandelaroma von zermahlenen Kernen auf.
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Ouzo:
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Griechischer Anisaperitif
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Pastis:
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Besonders in Frankreich geschätzter Aperitif auf Anisbasis. Bekannte Marken sind Pernod, Ricard und Pastis 51.
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Prozente:
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Obwohl der Alkoholgehalt einiger Spirituosen in der letzten Zeit herabgesetzt wurde (bis zu 14 Volumenprozent bei Emulsionslikören), so gibt es doch noch vorgeschriebene unterschiedlich hohe Mindestalkoholgehalte. Sie sind anzugeben in »%vol» (= Volumenprozente, im Gegensatz zu Gewichtsprozenten; 1 Liter Alkohol wiegt nur 790 Gramm).
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Raki:
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Türkischer Anisapentif.
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Ratafia:
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Französischer Fruchtsaftlikör.
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Rum:
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Destillat aus vergorener Zuckerrohrmelasse. Weiß im Edelstahlbehälter, braun durch Holzfaßlagerung. Kenner trinken gute, gelagerte braune Originalrums pur als Digestif im Schwenker. Original Rum hat im Inland keine Veränderung erfahren; Echter Rum wurde auf Trinkstärke reduziert.
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Sambuca:
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Italienischer Anislikör.
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Schwarzwälde r Kirschwasser :
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Seit 1963 Herkunftsbezeichnung für ausschließlich im Schwarzwald aus dortigen Kirschen hergestelltes Kirschwasser.
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Schwedenpun sch:
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Gewürzlikör auf Arrakbasis.
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Scotch Whisky:
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Blend aus bis zu 50 charakterstarken Single Malts (Gerste) und neutralen Lowland-Whiskys (90 Prozent Mais).
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Slibovitz:
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Zwetschgenwasser (Name serbisch, nicht geschützt), das durch Holzfaßlager gelblich getönt ist.
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Spifitliosenst euer:
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Bei allen Spirituosen trinkt Vater Staat gehörig mit. 25,50 Mark Steuer (+ MwSt.) müssen je Liter reiner Alkohol an die Staatskasse abgeführt werden.
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Steinhäger:
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Aus Steinhagen kommende klare Spirituose mit zarter Wacholdernote.
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Stonsdorfer:
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Kräuterlikör
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Tequila:
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Mexikanische Spirituose aus dem vergorenen Saft speziell angebauter Agavenstrünke.
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Topinambur:
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Regionale, feinaromatische Schnapsspezialität, destilliert im weiten Umkreis von Offenburg aus den Wurzeln einer sonnenblumenähnlichen Pflanze.
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Tresterbränd e:
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Destillate aus den Resten der Weinherstellung. Meist recht rauhe Brände, die aber durch Lagerung weicher werden. Die wichtigsten Tresterbrände sind Grappa und Marc. Deutscher Trester ist nur regional verbreitet.
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Tzuika:
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Rumänischer Pflaumenbranntwein, lange in Eichenholzfässern gelagert (45 Volumenprozent).
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Weinbrand:
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Oberbegriff für Qualitätsbranntwein aus Wein. Die sogenannten ABCD-Brände sind die bekanntesten Vertreter dieser Gattung: Armagnac, Brandy, Cognac, Deutscher Weinbrand.
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Weißer Weinbrand:
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Nicht im (Farbe abgebenden) Eichenholzfaß gelagerter Weinbrand. Mehr und mehr kommen rebsortenreine weiße Weinbrände auf den Markt. Speziell aus Italien stammt eine hochwertige Auswahl unter dem Oberbegriff »Acquavite d´Uva» oder »Destillate d´Uva» meist mit Zusatzbezeichnungen wie Cabernet Franc, Müller-Thurgau, Fragola, Traminer Friulano, Verduzzo, Moscato.”Zinn” 4 ist eine nicht rebsortenbestimmte deutsche Version.
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Whisky:
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Braunes Destillat aus vergorener Getreidemaische, hergestellt überwiegend in Schottland, Irland, den USA und Kanada, aber auch in Japan, Deutschland und anderen Ländern. Jedes Herkunftsland erzeugt geschmacklich unterschiedliche Typen. Es gibt Tausende von Marken.
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Williamine:
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Auch Williamsbirne, Williams Christ (-Brand), verwendet für den unüblichen Begriff Birnenwasser - hergestellt also aus vergorenen Birnen. Manchmal läßt man Birnen in Flaschen hineinwachsen und füllt mit Williamine auf: Gag ohne Qualitätsvorteil.
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Wodka:
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Klare, nur sehr zart aromatisierte Spirituose aus extra feinfiltriertem Monopolsprit oder (vornehmlich im Ausland) neutralem Kornbranntwein. Manchmal mit Aromen des Büffelgrases.
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